„Wir sitzen alle im selben Boot“

In den Mittelpunkt des Gottesdienstes rückten aber eindrucksvoll die Fluchtgeschichten eines Afghanen und eines aus Gambia geflohenen jungen Mannes, die beide mit viel Glück überlebten. Die beide die mörderische Fahrt in einem Schlauchboot über das Mittelmeer auf sich nahmen und einen sicheren Hafen fanden. Im Gegensatz zu vielen Menschen, die jämmerlich vor ihren Augen in den Fluten ertrinken mussten. Weil unsere Regierungen Retter kriminalisieren und die Mauern der Abweisung und Abschreckung immer höher ziehen.

Beruhigend für uns ist, dass es doch immer noch viele Menschen gibt, die den in Not Geratenen einen sicheren Hafen anbieten, die ihnen einen Weg in die Zukunft weisen und einfach dort Hilfe anbieten, wo „das Wasser bis zum Hals“ gestiegen ist.

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Gottesdienstbesuchern, die am Sonntag durch ihre Anwesenheit und natürlich die großzügig eingegangene Kollekte unsere Arbeit bei TafF unterstützen. Wir bedanken uns bei den Mitgliedern des „Eine-Welt-Arbeitskreis“ für die wunderbare Zusammenarbeit während der Vorbereitungszeit. Und wir bedanken uns bei einem unserer ehemals in Tamm lebenden Geflüchteten, für seine leckeren Köstlichkeiten, die er uns zum anschließenden „Ständerling“ servierte.

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