Ein Sperlingsbäumchen pflanzen ...

Gemeinsam bildeten die „Jungs“, wie wir sie fast liebevoll nannten, eine interkulturelle Fußballmannschaft und traten so erstmals in der Öffentlichkeit auf. Damals lebten sie noch provisorisch in der Hölderlinstraße, jetzt bilden sie WGs oder Familiengruppen im Brückenhaus in der Ludwigsburger Straße oder leben verstreut in Tamm oder im Landkreis, gut integriert und beruflich angekommen. Und einige von ihnen sind bereits Mitglieder des VfB Tamm.

Zwar konnten leider, wegen der Pandemie, keine weiteren Zuschauer an der Pflanzaktion teilnehmen. Doch es war trotzdem feierlich und symbolträchtig  als, angeführt von Herrn Bürgermeister Martin Bernhard, Wolfgang Kellner, Vorsitzender des VfB Tamm, Franziska Voigt, Integrationsbeauftragte bei der Gemeinde Tamm, Fadel Battal ein aus Syrien stammender Geflüchteter der „ersten Stunde“ sowie Ehrenamtliche von TafF, die Spaten ansetzten und einem Speierling seine neue Heimat zuwiesen. Hier auf der Südseite des Brückenhauses, darf der selten gewordene Laub- und Obstbaum gedeihen, Schatten spenden und hoffentlich bald auch seine apfelähnlichen Früchte  an die Bewohner/innen des Brückenhauses verteilen.

Reden gab es kein – dafür noch`n Gedicht. Des unvergessenen Poeten Heinz Erhard: „Bäume, Bäume, nichts als Bäume und dazwischen Zwischenräume. Und in jedem Zwischenraum, man glaubt es kaum, steht noch ein Baum.“

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