"Nachbarschafts- gespräche" der Gemeinde Tamm

Denn die Anschlussunterkunft werden die Geflüchteten lange wohnen.Nicht nur vorübergehend, wie in der Erstunterkunft in der Hölderlinstraße. Sie wollen gleichwertige Tammer Mitbürger werden. 

Und wir werden unsererseits von ihrer überwältigenden Gastfreundschaft und kulturellen Vielfalt profitieren. Während der vergangenen drei Jahre haben wir mit ihnen , liebe Mitbürger / innen "erste" Hilfe geleistet. Doch jetzt wollen wir gemeinsam mit Ihnen helfen, eine gute Nachbarschaft aufzubauen und zu pflegen.

Sind auch Sie dabei - egal ob Sie bei TafF mithelfen wollen oder durch eine Spende unsere Arbeit unterstützenkönnen.

Bestärken Sie die Menschen in ihrem Wunsch , ihren Platz mitten unter uns zu finden.

Danke dafür!!!  

Auf gute Nachbarschaft

Und so ist es dort gute Sitte, jeden Neuzugezogenen mit einer geschmückten Girlande über seiner Haus- oder Wohnungseingangstüre zu begrüßen, die erst wieder entfernt wird, wenn eine Willkommensparty für die ganze Nachbarschaft von Seiten der "Neuen" erfolgt ist.
Dies hat zur schönen Folge, dass die neuen Nachbarn von vorne herein in die Sitten und Gebräuche vor Ort eingeweiht werden und natürlich auch viel über Vereine, Kirchengemeinden, die örtliche Infrastrukur usw. erfahren.

Diese gute Nachbarschaft wünschen wir uns für die im Sommer nach Tamm ziehenden Geflüchteten in der neuen Unterkunft in der Ludwigsburger Straße. Dies zu erreichen war auch das Ziel des am vergangen

 

Nächster Termin für das Sprachcafé im August

Jugendhaus Tamm

Sprachcafé

Frauengespräche am Kräuterbeet

Gemeinsam mit Petra Nicklas, die unsere Treffen schon öfter mit ihrem Fachwissen als Kräuter- und Aromaexpertin begleitet hat, ernteten wir neben heimischen Kräutern wie Petersilie, Schnittlauch und Sauerampfer, auch Zitronenmelisse, arabische Minze und allerlei Wildkräuter. Diese Zutaten wurden zu einem leckeren Frischkäse verarbeitet und zusammen mit einem Minz / Verbenetee direkt vor Ort gegossen.

Automatisch war so auch das Thema des Tages geboren: Alternative Heilmittel, gesunde Ernährung, Pharmakonzerne und Biolebensmittel. Es wurde lebhaft über die Bevormundung durch die Pharmaindustrie und Chemiekonzerne debattiert und über die Entmündigung von Frauen, die sie nach wie vor - beispielsweise bei Arztbesuchen - empfinden.

Wir freuen uns, dass unsere Frauensamstage langsam an Struktur gewinnen, dass gerade geflüchtete Frauen, die oft nicht einmal eine Schule besuchen durften, sich zu mündigen, selbstbewussten Bürgerinnen entwickeln und wir wünschen uns, dass sie bald die Möglichkeit erhalten, beispielsweise in Elternbeiräte gewählt zu werden oder bei Bürgergesprächen ihre Meinung äußern können.

Gebrauchte Fahrräder und Zubehör werden gesucht!

Allerlei Sachen werden gesucht. Beim Jugendhaus werden sie gewartet und gesammelt.