Frauenpower im Jugendhaus - Samstage für Frauen haben wieder begonnen

Dieses Mal war die Gruppe völlig neu zusammengesetzt: Sowohl geflüchtete Frauen, die bereits vor über drei Jahren nach Tamm gekommen sind, als auch ganz neu zugezogene haben sich mit den TafF-Helferinnen zum ersten Kennenlernen - natürlich mit einem leckeren Frühstücksangebot - zusammengesetzt.
Ganz neu war auch, dass TafF keine offiziellen Dolmetscherinnen mehr engagieren brauchte. Sprechen doch viele der anwesenden Frauen bereits sehr gut Deutsch und konnten dort, wo es noch ein wenig "holpert" mit dem Verstehen, hervorragend helfen.
Neben der Vorstellungsrunde wurde eine Themenwunschliste erstellt. Und schnell kristallisierte sich heraus, dass neben dem Wunsch, gemeinsam zu kochen oder eine Laufgruppe zu gründen, auch Erziehung, Bildung und Beruf weit oben auf der Wunschliste stehen. Und ganz neu war, sich über eine Whats-App-Gruppe zu vernetzen. Ein Wunsch, den wir natürlich sofort umsetzen konnten. Die Digitalisierung schreitet also auch bei TafF weiter voran.
Diese Vernetzung hat natürlich den Vorteil, dass Frauen, die einmal nicht dabei sein können, via Fotoprotokoll erfahren, was besprochen wurde und über alle Termine bei TafF informiert werden. 

Wir freuen uns auf die gemeinsamen Samstage mit diesen starken Frauen, die wir in unserer Mitte begrüßen durften.

Und wieder heißt es - "Herzlich willkommen in Tamm!"

Also beispielsweise die so dringend benötigte sprachliche und fachliche Unterstützung im Berufsschulunterricht und unsere Einladungen zu den verschiedenen Veranstaltungen.
Dass gerade am frühen Montagabend unser monatliches Sprachcafé im Jugendhaus Tamm stattfand, war natürlich ein schöner Zufall. So konnten die jungen Männer, nachdem sie ihren Hausrat untergebracht hatten, bei viel Kaffee und Kuchen viele andere Geflüchtete in Tamm, die freiwilligen Helferinnen von TafF und natürlich auch das Jugendhaus selbst kennen lernen. Denn so mancher von den jungen Männern ist noch in einem Alter, in dem er sicherlich selbst gerne zu Gast in dem, schon durch seine Architektur auffallende Gebäude am Alten Weg, sein möchte.
Um Billard mit anderen Tammer Jugendlichen zu spielen, ein paar Bälle auf dem Basketballfeld in den Korb zu legen, beim Tischfußball zu glänzen oder einfach mal außerhalb der Flüchtlingsunterkunft zu chillen. Dies ist sehr wichtig für Menschen dieser Altersgruppe. Zumal sie meistens von deutscher Seite aus, von überwiegend älteren Menschen umgeben sind.

Wir hoffen sehr, dass auch dieser Schritt der lebendigen Integration in Tamm gelingen möge.

Erntedank - Zeit, Danke zu sagen!

Die Welt rückt enger zusammen und dadurch vergeht kein Tag ohne Meldungen über Unwetter, kriegsbedingte Ernteausfälle, verheerende Waldbrände oder Hungersnöte.
Auch hier in Tamm lernen wir Menschen kennen, die aus solchen Teilen unserer Erde stammen und nun mitten unter uns leben.
Heute ist es uns ein ganz besonderes Anliegen, das wir ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer von TafF, uns bei Ihnen bedanken, die Sie unsere arbeit nach wie vor mit Ihren Spenden unterstützen. Wir haben uns riesig gefreut, dass Sie, liebe Gottesdienstbesucher des Ökumensichen Gottesdienstes Ende September, die Kollekte der ehrenamtlichen Arbeit Arbeit für die Geflüchteten in Tamm gewidmet haben. Wir werden dies zu würdigen wissen und weiterhin für diese Frauen, Männer und Kinder da sein. Wir wollen ihnen weiterhin helfen, hier bei uns anzukommen und die Gräuel und das Elend, weswegen sie aus ihrer Heimat geflohen sind, ein wenig zu vergessen.

Herzlichen Dank!

TERMIN - Sprachcafé

So war eine der ersten Fragen eines jungen Geflüchteten aus Afghanistan: "Wo sind hier die Mülleimer und - ich würde gerne lernen, wie man richtig Müll trennt..." Diese Frage wird ihm und den anderen Bewohnern sicherlich noch reichlich Stoff für Diskussionen bieten. Denn die richtige Mülltrennung ist im Kreis Ludwigsburg ja bekanntlich eine Wissenschaft für sich. 
Die jungen Männer gehen auch alle einer Berufstätigkeit nach - und so brennt schon am frühen Morgen das Licht in ihren Wohneinheiten. Ganz so, wie auch bei uns. Und an den Abenden ist es bald ruhig im Haus am Bahndamm. Denn nach körperlich anstrengender Arbeit und dem Erledigen von Hausaufgaben für den Deutschkurs, bleibt nicht mehr viel Energie übrig für Freizeit. Doch auch dies war bereits Thema bei Gesprächen: "Wo können wir Fußball spielen?" Oder "Wo ist das nächste Schwimmbad?" Anders als vor drei Jahren, ist den Geflüchteten unsere Vereinsstruktur schon gut bekannt. Und vielleicht können wir beim VfB Tamm bald einen talentierten Nachwuchskicker bei Tore schießen beobachten.

Das Haus füllt sich - Oder die Frage nach der Mülltrennung

So war eine der ersten Fragen eines jungen Geflüchteten aus Afghanistan: "Wo sind hier die Mülleimer und - ich würde gerne lernen, wie man richtig Müll trennt..." Diese Frage wird ihm und den anderen Bewohnern sicherlich noch reichlich Stoff für Diskussionen bieten. Denn die richtige Mülltrennung ist im Kreis Ludwigsburg ja bekanntlich eine Wissenschaft für sich. 
Die jungen Männer gehen auch alle einer Berufstätigkeit nach - und so brennt schon am frühen Morgen das Licht in ihren Wohneinheiten. Ganz so, wie auch bei uns. Und an den Abenden ist es bald ruhig im Haus am Bahndamm. Denn nach körperlich anstrengender Arbeit und dem Erledigen von Hausaufgaben für den Deutschkurs, bleibt nicht mehr viel Energie übrig für Freizeit. Doch auch dies war bereits Thema bei Gesprächen: "Wo können wir Fußball spielen?" Oder "Wo ist das nächste Schwimmbad?" Anders als vor drei Jahren, ist den Geflüchteten unsere Vereinsstruktur schon gut bekannt. Und vielleicht können wir beim VfB Tamm bald einen talentierten Nachwuchskicker bei Tore schießen beobachten.